Vorschlag: U-Bahn für Graz
Der Baue einer U-Bahn ist langfristig keineswegs teurer - im Gegenteil: Die Vorteile überwiegen deutlich. Fachleute sprechen sich dabei einhellig für den Bau zweier Linien aus. Eine zwischen Nord und Süd und einer zwischen Ost und West. Ein "hervorragendes Nutzen-Kosten-Verhältnis" wurde errechnet. Die Erstinvestition würde rund 3,3 Milliarden Euro ausmachen, 2030 könnte die erste der beiden Linien fahren (Stand 2021).[1]
Insgesamt ist für Bau, Fahrzeuge, Abstellanlagen und Personal mit Investitionen von 5 - 6 Milliarden Euro zu rechnen, doch im laufenden Betrieb sind die U-Bahnen deutlich günstiger als andere Verkehrsmittel. Eine U-Bahn kann bei guter und regelmäßiger Wartung bis zu 50 Jahre zuverlässig fahren, hingegen beim Bus ist nach 10 - 12 Jahren das Ende der Lebensdauer erreicht.

Die vorläufige Linienführung ist in Abbildung 1 dargestellt. Mit der geplanten Trassenführung erreichen 43 % der Grazer:innen innerhalb von nur 600 Metern eine U-Bahn Station.
Die TU Graz hat die Linienführung erarbeitet und bestätigt:
- optimale Verknüpfung mit S-Bahn & Straßenbahn
- kurze Gesamtreisezeiten
- ideale Haltepunkte für den öffentlichen Verkehr
Geplante Linien:
- M1: Eggenberg/UKH ⇔ Berliner Ring
- M2: Gösting ⇔ Park & Ride Webling
Auch die Wirtschaft spricht sich klar dafür aus: "Die beiden Metrolinien sind eine hervorragende Investition in die Zukunft von Graz - mit hohem Kostendeckungsgrad und einem internationalen Spitzenwert beim Nutzen-Kosten-Verhältnis von 3,9" (Univ.-Prof. Dr. Sebastian Kummer (WU Wien).